Nachrichten-Archiv

14. November 2013 - CTL: Station Wilhelm-Leuschner-Platz erhält Architekturpreis
Am Mittwoch, den 13. November erhielt die Station Wilhelm-Leuschner-Platz des City-Tunnel Leipzig den Architekturpreis der Stadt Leipzig zur Förderung der Baukultur 2013. Gemeinsam mit dem Architekten Max Dudler nahm Sven Morlok, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr als Bauherr die Auszeichnung persönlich entgegen. Das Projektmanagement für den Tunnelbau, den Rohbau und Ausbau der Stationen liegt bei der DEGES.

„Die Station Wilhelm-Leuschner-Platz hat diesen Preis verdient. Sie ist nicht unumstritten, und das ist auch gut so. Denn nur was Aufsehen erregt und streitbar ist, kann einzigartig — und ausgezeichnet — sein“, so Minister Morlok über die Entscheidung der Jury. „Jede Station des City-Tunnels hat ihr ganz eigenes Gesicht, ihre eigene, hochwertige Gestaltung und einen individuellen Charakter. Viele U-Bahn-Stationen in anderen Metropolen sind im Gegensatz dazu triste Zweckbauten. Das hat Leipzig anderen Städten ab dem 15. Dezember voraus, wenn wir mit dem City-Tunnel in Betrieb gehen. Der City-Tunnel bereichert neben seinem verkehrlichen Nutzen auch das Leipziger Stadtbild.“

28. Oktober 2013 - A 14: Baustart für die Nordverlängerung im Land Brandenburg

Staatssekretär Rainer Bomba und Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger haben am Montag den offiziellen Baubeginn für die A 14 in der Prignitz vollzogen. Damit wurde eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte im Land Brandenburg gestartet.

„Mit der A 14 verbessern wir nicht nur die regionale Verkehrsanbindung“, sagte Staatssekretär Bomba. Die A 14 ist gerade auch überregional von großer Bedeutung. Mit der A 14 schließen wir die nord- und ostdeutschen Häfen besser an das Binnenland an. Diese verkehrspolitische Bedeutung hat die EU-Kommission bewogen, den A‑14-Abschnitt zwischen Karstädt und Groß Warnow mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zu fördern. Die EU steuert knapp die Hälfte der erforderlichen 118 Millionen Euro bei. Darüber freue ich mich sehr. In allen drei beteiligten Ländern wird die erste Bauphase im Jahr 2015 abgeschlossen sein“.

„Mit der neuen Autobahn verbinden sich in der Prignitz vor allem die Erwartung auf wirtschaftliche Impulse“, so Verkehrsminister Vogelsänger. „Für die zahlreichen Berufspendler in der Region bietet die A 14 bessere Verbindungen zwischen ihrem Wohn- und Arbeitsort. Vor wenigen Tagen konnten die Vertreter der Prignitz auf der weltgrößten Immobilienmesse Expo Real in München mit Verweis auf die gute Verkehrsanbindung mit der A 24 und künftig der A 14 bei potenziellen Investoren punkten. Darüber hinaus erwarten Verkehrsplaner nach Fertigstellung der neuen Autobahn für Brandenburg positive Effekte nicht nur in der Prignitz, sondern auch im westlichen Havelland: Aus Sicht von Rathenow, Premnitz oder auch Brandenburg an der Havel macht es Sinn, überregionalen Verkehr auf die nahe der Landesgrenze in Sachsen-Anhalt verlaufende A 14 zu verlagern.“

21. Oktober 2013 - DEGES und VBI vereinbaren „Leitlinien zum Projektumgang“

Leitlinien für faire Zusammenarbeit von Auftraggeber und Auftragnehmer zur weiteren Verbesserung der Planungskultur bei Verkehrsprojekten

Der Technische Geschäftsführer der DEGES Dirk Brandenburger und VBI-Präsident Dr.-Ing. Volker Cornelius haben am 18. Oktober in Hamburg gemeinsam erarbeitete „Leitlinien zum Projektumgang“ unterzeichnet. „Mit den Leitlinien wollen wir die Planungskultur bei Verkehrsprojekten verbessern“, betonte VBI-Präsident Cornelius bei der Unterzeichnung des Papiers im Rahmen des diesjährigen VBI-Bundeskongresses. Wie DEGES-Chef Brandenburger unterstrich, „sind die Leitlinien gemeinsam erarbeitete Regeln für einen fairen Umgang zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer im Dienste des Projekterfolges.“

Die „Leitlinien zum Projektumgang“ ergänzen künftig die Vertragsunter-lagen bei den von der DEGES gemanagten Projekten der DEGES. Sie sind Ergebnis eines langjährigen Erfahrungsaustauschs zwischen der Projektmanage­mentgesellschaft und den Verkehrsplanern im VBI. DEGES und VBI sind der Auffassung, dass ein Projekt nur dann erfolgreich realisiert werden kann, wenn beide Vertragspartner mit der fachlichen und vertraglichen Projektabwicklung zufrieden sind.

18. September 2013 - Pilotprojekt: „Photovoltaik Plus Lärmschutz an der A 10“ — Investorensuche beginnt

Staatssekretär Rainer Bomba aus dem Bundesverkehrsministerium und Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger gaben das Startsignal des Teilnahmewettbewerbs für den Bau solarer Lärmschutzwände am Berliner Südring. „Für die zusätzlich zum „normalen“ Lärmschutz entwickelte Option der solaren Lärmschutzwände suchen wir jetzt bundesweit einen Investor, mit dem wir das Pilotprojekt umsetzen können.“, so Bomba. Aus der Initiative der „AG Lärmschutz-Jetzt!“ wurde durch gemeinsames Handeln von Bund, Land, DEGES und Bürgern ein innovatives technisches Projekt. Auf die Lärmschutzwand (Höhe 2 — 4 m) soll eine Photovoltaikanlage (modulare Glaswand Höhe 6 — 8 m, zur Sonne hin geneigt) installiert werden, um so den Lärm auf Brandenburgs meistbefahrenem Autobahnabschnitt zwischen den Autobahndreiecken Nuthetal und Potsdam für die Anwohner zu reduzieren.

zurück  Erste ... 1 ... 16 ... 24  25  26  27  28 ... 36 ... Letzte  weiter