Nachrichten-Archiv

12. Februar 2015 - NRW: Minister Groschek eröffnet Büro der Projektmanagementgesellschaft DEGES in Düsseldorf

Verkehrsminister Michael Groschek hat am Mittwoch das neue Büro der Projektmanagementgesellschaft DEGES in Düsseldorf eröffnet. Die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) wird in den kommenden Jahren die Planungskapazitäten für den Straßenbau erhöhen. Im Mai 2014 ist das Land NRW der DEGES als Gesellschafter beigetreten.

Anlässlich der Büroeröffnung sagte Groschek: „Das Land Nordrhein-Westfalen wird von der Zusammenarbeit mit der DEGES außerordentlich profitieren, da die Gesellschaft helfen wird, Planungsengpässe zu vermeiden. Beispielsweise wird die DEGES den kompletten Neubau der Rheinbrücke Neuenkamp auf der A 40 bei Duisburg planen, ausschreiben und überwachen. Das entlastet unsere Planer beim Landesbetrieb Straßenbau NRW und führt dazu, dass wir unsere Erhaltungsmaßnahmen noch effektiver und zügiger realisieren können. Ein wichtiger Partner, schließlich befinden wir uns im Jahrzehnt der Reparaturen.“

11. Dezember 2014 - A 38: Startschuss für Konzessionsausschreibungen Autobahnraststätten „Eichsfeld Nord“ und „Eichsfeld Süd“

Die europaweiten Ausschreibungsverfahren für die Vergabe der Dienstleistungskonzessionen zum Bau und Betrieb der Tank­stellen und Raststätten „Eichsfeld Nord“ und „Eichsfeld Süd“ an der Bundesautobahn A 38 (Südharzautobahn) westlich der Anschlusstelle Breitenworbis haben Mitte Dezember begonnen. Mit den Tank- und Rastanlagen wird die Versorgung der Verkehrsteilnehmer auf der 2009 fertiggestellten Autobahnverbindung zwischen Leipzig/Halle und Ruhrgebiet weiter verbessert. Der Bau soll nach erfolgreichem Abschluss der Vergabever­fahren 2016 beginnen.

Interessierte Wettbewerbsteilnehmer können sich über die Vergabebe­kannt­machungen der zwei Dienst­leistungskonzessionen auf der Internetseite der DEGES, die das Ausschreibungsverfahren im Auftrag des Bundes und des Freistaates Thüringen betreut, informieren.

5. Dezember 2014 - L 3001: Carl-Ulrich-Brücke zwischen Frankfurt und Offenbach freigegeben

Nach gut zwei Jahren Bauzeit wurde am Donnerstag, den 4. Dezember die neue Carl-Ulrich-Brücke zwischen Frankfurt und Offenbach termingerecht fertiggestellt und für den Verkehr freigegeben.

Die alte Brücke musste aufgrund des schlechten Bauwerkszustandes erneuert werden. Sie hatte nur noch eine Nutzungsgenehmigung bis Ende 2014, da sie sprödbruchgefährdet war und bei länger anhaltenden tiefen Temperaturen gesperrt werden musste. Der Schwerverkehr auf der Brücke war bereits längere Zeit auf 7,5 Tonnen beschränkt.

Als Ersatzneubau wurde eine 3-feldrige Stahlverbundbrücke errichtet. Die Anzahl der Stützen wurde verringert, was deutliche Vorteile für die Main-Schifffahrt hat. Die Mittelöffnung ist jetzt ca. 112 Meter groß. Die Gesamtbreite des Bauwerks erhöhte sich von 13 auf 14 Meter. Die Fahrbahnbreite wurde beibehalten; die Mehrbreite kommt den Fußgängern und den Radfahrern zugute.

Um die Dauer der Vollsperrung der L 3001 auf ein Minimum zu begrenzen, wurde die neue Stahlverbundbrücke am Mainufer östlich der vorhandenen Brücke auf Hilfspfeilern erstellt. Am 27. und 28. April 2014 wurde der 180 Meter lange Stahlmittelteil der neuen Verbundbrücke parallel zur alten Carl-Ulrich-Brücke eingeschwommen. In einer einmonatigen Vollsperrung wurde die fertig hergestellte neue Brücke im November 2014 mit Hilfe hydraulischer Pressen querverschoben und anschließend in ihre endgültige Lage abgesenkt.

10. November 2014 - Innovationspreis Feuerverzinken 2014 geht an die DEGES - Feuerverzinkte Stahl-Verbund-Brücke über die A 44 ausgezeichnet

Zum sechsten Mal hat der Industrieverband Feuerverzinken den Innovations­preis Feuerverzinken verliehen. Ausgezeichnet wurde die DEGES für die Pla­nung einer feuerverzinkten Stahl-Verbund-Brücke über die Autobahn 44. Die Brücke basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Untersuchungen, die ergaben, dass eine Feuerverzinkung auch für den Einsatz an zyklisch belasteten Brücken­bauteilen geeignet ist und dass eine Korrosionsschutzdauer von 100 Jahren durch Feuerverzinken ohne Wartung erreichbar ist.

„Der Bau einer feuerverzinkten Stahl-Verbund-Brücke an der Autobahn A44 stellt eine Innovation mit Leuchtturm-Charakter dar, die richtungsweisend für nachfolgende Brücken­bauwerke sein wird“, so die Jury, bestehend aus dem Vorstand des Industrieverbandes Feuerverzinken. „Das Pilotprojekt setzt konsequent und praxisgerecht aktuellste Forschungs­ergebnisse um und macht deutlich, dass durch den Einsatz der Feuerverzinkung zukünftige Brückenbauwerke deutlich nachhaltiger und wirtschaftlicher als bisher ausgeführt werden können“, heißt es in der Begründung. Vor dem Hintergrund eines Ersatzbedarfes von mehr als 10.000 Straßenbrücken in den nächsten Jahren sei das Pilotprojekt auch ein Appell an die Politik durch intelligente, langfristig orientierte Bau-Entscheidungen, Instandhaltungsmaß­nahmen und Instandhaltungskosten an Brückenbauwerken zu minimieren — zum Wohle zukünftiger Generationen, zum Wohle der Staatskasse und zum Wohle derer, die bisher in instandhaltungsbedingten Staus stünden.

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