1993 - 1997 Planungshochphase

1993

Die Rekrutierung von erfahrenden, kompetenten und hoch motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geht weiter. Während die DEGES dabei ist, die geschaffenen Strukturen zu optimieren. laufen die Planungsarbeiten auf Hochtouren.

 

  • Im Januar wird der Entwurf zum Investitionsmaßnahmegesetz (IMG) für den Abschnitt Wismar-West bis Wismar-Ost (A 20) eingereicht.
  • Nahezu zeitgleich wird das 1. Planfeststellungsverfahren für den 1. Neubauabschnitt A 14 Könnern bis Löbejün eingeleitet.

1994

Im April liegt der 1. Planfeststellungsbeschluss für 11,6 Kilometer Neubaustrecke an der A 14. Das IMG tritt in Kraft. In beiden Bau-abschnitten beginnen die Bauarbeiten. Die Zwischenbilanz nach dreijähriger Tätigkeit zum Jahresende:

 
  • 730 Kilometer sind linienbestimmt,
  • 258 Kilometer sind in der Planfeststellung,
  • 87 Kilometer sind planfestgestellt,
  • 122 Kilometer sind im Bau,
  • 2.128 Hektar Fläche sind vom Grunderwerb gesichert,
  • 224 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für die DEGES tätig.

1995

In der Krausenstraße, dem bisherigen Sitz der DEGES, wird es zu eng: Die DEGES verlagert ihren Geschäftssitz in das neu gebaute „Mosse-Zentrum“ in der Zimmerstraße.

 
  • Die DEGES übernimmt sukzessive alle von der Gesellschaft Rhein-Main-Donau AG (RMD) als Aufbauhilfe erbrachten Serviceleistungen:
    - Personal- und Beschaffungswesen
    - Finanz- und Rechnungswesen
    - Datenverarbeitung

  • Zum Jahresende zieht sich die RMD als Gesellschafterin zurück — der Bund übernimmt deren Anteile und hält jetzt 50 Prozent.
  • Von rund 16,6 Milliarden DM Baumitteln sind rund 2,5 Milliarden DM (etwa 15 Prozent) durch Bauverträge gebunden.
   

1997

  • Der 50. Planfeststellungsbeschluss für ein DEGES-Projekt schafft Baurecht für den Abschnitt Wallhausen bis Sangerhausen (A 38).

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