Zweite „Brückenhochzeit“ in Hamburg

Heute haben sich auf der Baustelle des A 7-Ausbaus in Hamburg die beiden Stahlkonstruktionen des westlichen Teils der Langenfelder Brücke getroffen. In den letzten Wochen sind sie von Norden und von Süden eingeschoben worden (Zeitraffer-Video) und werden jetzt in ihre endgültige Position abgesenkt und miteinander verschweißt.

Vor knapp zwei Jahren fand die erste Brückenhochzeit auf der östlichen Seite statt, auf der seit Dezember 2016 der gesamte Verkehr rollt. Die Langenfelder Brücke soll bis Ende 2018 fertiggestellt werden.

„Ich freue mich, dass wir mit dieser ingenieurstechnischen Meisterleistung einen weiteren Meilenstein in der für Hamburg und den Norden so wichtigen Erweiterung der A 7 erreicht haben. Der Baufortschritt der Langenfelder Brücke zeigt, dass wir den Autobahnausbau in Hamburg trotz komplexer technischer Rahmenbedingungen zügig umsetzen“, betonte Hamburgs Verkehrssenator Frank Horch am Rande der kleinen „Zeremonie“.

Die Langenfelder Brücke ist Teil der Erweiterung der A 7 von sechs auf acht Spuren auf Hamburger Gebiet. Das fast 400 Meter lange Bauwerk war für den Ausbau der Autobahn und den hinzukommenden Lärmschutz nicht breit und tragfähig genug. Deshalb wurden beide Brückenhälften einzeln aufwändig abgebrochen und im Anschluss neu errichtet – bei laufendem Verkehr auf und unter der Brücke.