A 40 Rheinbrücke: DEGES reicht Antrag auf Planfeststellung ein

Am 1. Dezember 2017 hat die DEGES im Beisein von Hendrik Wüst, Verkehrsminister von Nordrhein-Westfalen, den Antrag auf Planfeststellung für den Neubau der Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp und den Ausbau der Autobahn A 40 auf acht Spuren zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen an die Bezirksregierung Düsseldorf übergeben. Damit kann das Genehmigungsverfahren, das von der Bezirksregierung durchgeführt wird, starten. Dazu Dr. Udo Pasderski, verantwortlicher Bereichsleiter der DEGES in NRW: „Wir haben einen wichtigen Meilenstein erreicht und sind im Zeitplan für dieses wichtige Infrastrukturvorhaben.“

Verkehrsminister Hendrik Wüst betonte bei der Übergabe der Unterlagen, dass eine leistungsfähige Brücke über den Rhein eine wesentliche Voraussetzung für die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit der Region sei. „Die A 40 ist eine wichtige Verbindung des Ruhrgebietes mit den Niederlanden und die Lebensader im Revier. Darum sind wir auf eine gut ausgebaute Verkehrsanbindung angewiesen.“

Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens, das von der Bezirksregierung Düsseldorf eröffnet wird, werden zunächst die Unterlagen geprüft. Im Anschluss erhalten die Bürger, Verbände und Träger öffentlicher Belange die Gelegenheit, Stellung zum Projekt zu nehmen. Auf dieser Grundlage werden die Stellungnahmen und Einwendungen erörtert, ob der Bau in der vorgeschlagenen Form planfestgestellt werden kann (Planfeststellungsbeschluss). Sobald die Planfeststellung rechtskräftig ist, schreibt die DEGES die Umsetzung der Baumaßnahme nach einem geregelten Verfahren öffentlich aus.

Der Baubeginn könnte im Jahr 2020 erfolgen. In der ersten Bauphase werden die neue Richtungsfahrbahn Dortmund sowie der südliche Teil der neuen Rheinbrücke gebaut. Nach Abschluss dieser Arbeiten im Jahr 2023 werden für den Verkehr bereits zwei zusätzliche Fahrspuren zur Verfügung stehen. Der vollständige Ausbau der Autobahn sowie der Neubau der Rheinbrücke sollen 2026 fertiggestellt sein.

Anwohnern und Interessierten hatte die DEGES in einer Themenwerkstatt im Juni 2017 bereits den weit fortgeschrittenen Planungsstand vorgestellt. Die eingegangenen Hinweise wurden für die finale Erstellung der jetzt eingereichten Planungsunterlagen berücksichtigt.
Nähere Informationen zu diesem Vorhaben finden Sie auf der Projektwebseite der DEGES in Nordrhein-Westfalen.

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