Technik und Ökologie

Leitstruktur

Leitstruktur

Löcknitz

Löcknitz

Waldkauzkasten

Waldkauzkasten

 

Integratives Schutzkonzept

Mit der A 14 entsteht eine moderne Autobahn, die den hohen Anforderungen des Umwelt- und Naturschutzes gerecht wird. Die nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen optimierten technischen Lösungen für die Entwässerung, für die Querung von Fließgewässern und zum Lärm- und Kollisionsschutz werden mit Biotopentwicklungsmaßnahmen in der umgebenden Landschaft kombiniert. Mit einem ästhetisch ansprechenden Gestaltungskonzept wird für die Bauwerke bewusst ein Akzent gesetzt.

Der Lärmschutz für die Ortslagen Garlin, Neu Pinnow und Groß Warnow wird aktiv mit Lärmschutzwällen erreicht. Die Eingrünung der Trasse mit Gehölzen sorgt in den angrenzenden Ortslagen für den Schutz vor Feinstaub.

Ökologische Durchlässigkeit

Grünbrücken, Faunabrücken, Gewässerdurchlässe und die Löcknitzquerung ermöglichen den Erhalt der Wanderkorridore geschützter Arten. Leitpflanzungen und technische Einrichtungen zum Kollisions- und Irritationsschutz verstärken die ökologische Funktionalität der Bauwerke.

Proaktiver Artenschutz

Kollisionsschutzwände sowie Irritations- und Blendschutzwände vermeiden die Gefährdung von geschützten Arten. Die bereits vor dem Bau der Autobahn umgesetzten Artenschutzmaßnahmen gewährleisten den Bestand der Arten durch Bereitstellung quantitativ und qualitativ angemessener Lebensstätten.

Vorgezogene Artenschutzmaßnahmen:

  • vier neu geschaffene Kleingewässer
  • 10 ha Gehölzpflanzungen
  • 20 ha artenreiches Grünland
  • 70 ha Biotopentwicklung
  • Installation von Fledermausquartieren und Waldkauzkästen
  • Umsiedlung von geschützten Arten (Ameisen und Eidechsen) aus dem Baufeld 

Prävention – Monitoring und Risikomanagement

Innovative Umweltschutzmaßnahmen dienen der Vermeidung der Belastung der geschützten Gewässerfauna durch Stoffeinträge – insbesondere Chlorid – durch den Straßenbetriebsdienst in das Einzugsgebiet der Löcknitz. Ein mehrjähriges Monitoring in Kombination mit weiteren Maßnahmen zum Risikomanagement sorgt für nachhaltigen Schutz. Weitere Monitoringmaßnahmen sind für die seltene Brutvogelart Ortolan im Vogelschutzgebiet „Agrarlandschaft Prignitz-Stepenitz“ vorgesehen.

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