BIM bei DEGES

BIM bei DEGES



„Building Information Modeling bezeichnet eine kooperative Arbeitsmethodik, mit der auf der Grundlage digitaler Modelle eines Bauwerks die für seinen Lebenszyklus relevanten Informationen und Daten konsistent erfasst, verwaltet und in einer transparenten Kommunikation zwischen den Beteiligten ausgetauscht oder für die weitere Bearbeitung übergeben werden.“

Stufenplan Digitales Planen und Bauen, Bundesministerium für Verkehr und ­digitale ­Infrastruktur, Dezember 2015


Die BIM-Methode ist in aller Munde: Neugier und Skepsis bei der Anwendung prägen die Diskussion in der Bauwirtschaft. Erste Erfahrungen anhand von konkret durchgeführten Projekten zeigen die positiven Effekte bei der Anwendung und den Weg in die Zukunft.

Building Information Modeling wird im Ausland bereits intensiv angewandt, und auch in Deutschland wächst das Interesse an Informationen zum Thema. Nicht zuletzt seit der Etablierung der „Reformkommission Großprojekte“ im Jahr 2013 steht die Anwendung von BIM auch hierzulande auf der Tagesordnung.

Als Vorteile der BIM-Methode gelten die Qualität, Aktualität und Transparenz der jederzeit auswertbaren Projektinforma­tionen. Dies führt zu einer höheren Sicherheit in der Projektabwicklung hinsichtlich Kosten, Terminen und Nachhaltigkeit. Aufgrund des Nutzens für alle Projektbeteiligten möchte das Bundesministerium für Verkehr und digitale In­fra­struktur das digitale Planen und Bauen bundesweit zum Standard machen: Ab Ende 2020 soll BIM bei allen neu zu planenden Projekten Anwendung finden.

Im Bereich der linienhaften Infrastruktur fördert der Bund den BIM-basierten Planungsprozess zunächst unter anderem bei vier Straßenprojekten der DEGES. Ziel ist es, Empfehlungen für künftige BIM-Planungen zu erarbeiten.

Ausgewählt wurden bewusst Projekte in sehr unterschiedlichen Projektphasen: